Chronik der Möbelwerkstätte Möbelwerkstätte  Geißler


Der Landwirt Jakob Geißler gründete 1880 eine kleine Schreinerwerkstatt, welche er als Nebenerwerb zur Landwirtschaft betrieb.

Nach dem Tode von Jakob Geißler übernahm dessen Sohn Christian im Oktober 1908 die Schreinerei. Der Sohn von Christian Geißler, Ulrich Geißler trat in die Fußstapfen seines Vaters und erlernte auch das Schreinerhandwerk. Gemeinsam mit seinen Eltern betrieb er die Schreinerei und Landwirtschaft.

Kurz vor Ende des 2. Weltkriegs wurde Ulrich Geißler bei einem militärischen Einsatz tödlich verwundet. Nun führte Christian Geißler den Betrieb bis 1949 alleine weiter. Der Sohn von Ulrich Geißler, Siegfried Geißler hatte 1949 seine Schreinerlehre noch nicht beendet, deshalb wurde die Schreinerei von 1949 bis 1960 an Alfred Woop verpachtet.

Am 2. Januar 1961 übernahm dann Siegfried und Luise Geißler in der 4. Generation den Betrieb. Die beiden machten aus dem ehemaligen Nebenerwerbsbetrieb eine moderne und leistungsfähige Schreinerwerkstatt.
Nach 42 Jahren übergaben sie im Januar 2003 den Betrieb an ihren Sohn Herbert, der nun in der 5. Generation das Schreinerhandwerk ausübt und den Betieb weiterführt.